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28.05.2023

Herausforderungen und Lösungen kommunaler Wärmeplanung – die Rolle digitaler Tools

Ziel der kommunalen Wärmeplanung

Das Hauptziel der kommunalen Wärmeplanung besteht in der Schaffung von effizienten und nachhaltigen Lösungen für die Wärmeversorgung in Städten und Gemeinden. Sie berücksichtigt verschiedene Aspekte, einschließlich der lokalen Gegebenheiten, der Energieressourcen, der bestehenden Infrastruktur und der Bedürfnisse der Gemeinde.

Durch die Integration erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz können Städte und Gemeinden ihren Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöhen.

Herausforderungen

Die dafür erforderlichen Schritte der Bestandsaufnahme, Potenzialanalyse, Zielsetzung, Maßnahmenplanung sowie Umsetzung und kontinuierliche Überwachung der Fortschritte beinhalten allerdings einige Herausforderungen:

  • Fragmentierung der Verantwortung: Die Zuständigkeit für die kommunale Wärmeplanung liegt bei verschiedenen Akteuren wie Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und privaten Eigentümern. Diese Fragmentierung erschwert eine ganzheitliche Planung und Umsetzung effizienter Wärmelösungen.
  • Mangelnde Datenbasis: Oft fehlt es den Kommunen an detaillierten Informationen über den Wärmeverbrauch und das Potenzial erneuerbarer Energien in ihren Gebieten. Eine unzureichende Datenbasis erschwert die Entwicklung von maßgeschneiderten Wärmeplänen und die Priorisierung von Maßnahmen.
  • Hohe Investitionskosten: Die Umstellung auf klimafreundliche Wärmeversorgungssysteme erfordert erhebliche Investitionen in Infrastruktur und Technologien. Viele Kommunen haben Schwierigkeiten, ausreichende Finanzmittel aufzubringen, um die notwendigen Maßnahmen umzusetzen.
  • Komplexität der Akteurslandschaft: Die kommunale Wärmeplanung erfordert die Einbeziehung einer Vielzahl von Akteuren, darunter neben den Kommunen Energieversorgungsunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften, Planungsbüros und private Hauseigentümer. Die unterschiedlichen Interessen und Zuständigkeiten erschweren oft die Koordination und Zusammenarbeit.
  • Rechtliche und regulatorische Barrieren: Es gibt rechtliche und regulatorische Hürden, die die Umsetzung von innovativen Wärmekonzepten erschweren     können. Dies umfasst beispielsweise Genehmigungsverfahren, fehlende Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien und Einschränkungen bei der Nutzung von Abwärme.
  • Hohe Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen: Viele Kommunen sind noch stark von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas abhängig. Der Ausstieg aus diesen     fossilen Energieträgern erfordert eine Umstellung auf erneuerbare Energien und eine effizientere Wärmeversorgung, was mit technischen und finanziellen Herausforderungen verbunden ist.

Diese Herausforderungen benötigen eine verstärkte Unterstützung durch Bund, Länder und weitere relevante Akteure sowie hilfreiche digitale Tools, um die kommunale Wärmeplanung voranzubringen und die Energiewende im Wärmesektor zu beschleunigen.

Digitale Tools als Lösung

Eines dieser Tools ist unser digitaler Zwilling „gaia“, welcher Kommunen, Planungsbüros und weiteren Akteure bei den Herausforderungen der Wärmeplanung unterstützt. „gaia“ vereinigt alle energie- und klimarelevanten Daten und bietet unterschiedliche Module für die wichtigsten Herausforderungen der Klimawende. Somit auch der kommunalen Wärmeplanung:

  • Ganzheitliche Planung: gaia ermöglicht eine ganzheitliche Planung der kommunalen Wärmeversorgung. Es werden verschiedene Aspekte wie die Emissionen, Energieeffizienz, Ausbau erneuerbarer Energien, Netzplanung-/Ausbau und die vielfältige Akteurslandschaft berücksichtigt. Durch die Integration von verschiedenen Datenquellen bietet gaia einen umfassenden Überblick u.a. über den Wärmebedarf und das Potenzial erneuerbarer Energien in einer bestimmten Region.
  • Datenmanagement und -analyse: gaia unterstützt Kommunen bei der Erfassung und Verwaltung von Daten zur Wärmeplanung. Es ermöglicht die Analyse von Wärmeverbrauchsdaten, Gebäudeinformationen, Energiequellen und anderen relevanten Informationen. Eine fundierte Datengrundlage erleichtert die Entwicklung   maßgeschneiderter Wärmepläne und die Identifizierung geeigneter Maßnahmen.
  • Sicherheit: die Einhaltung von Sicherheitsstandards in Punkto Datenhaltung ist fortwährender Bestandteil von gaia. Ob es um regelmäßige Pen-Tests oder die strenge Einhaltung der DSGVO geht.
  • Szenarioanalyse: In gaia können bereits angelegte oder eigene Maßnahmen integriert werden und diese aufgrund ihrer Wirksamkeit gemessen und somit verglichen werden. Dadurch sind fundierte und zielführende Entscheidungen möglich, um die beste Lösung zur Umsetzung der Wärmeplanung zu finden.
  • Stakeholder-Engagement: gaia ermöglicht den Austausch von Informationen, die Koordination von Aktivitäten und die gemeinsame Entwicklung von Wärmeplänen zwischen Kommunen, Energieversorgern und anderen Akteuren. Dies fördert die Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder und letztendlich die schnellere Umsetzung der Wärmeplanung.

Durch diese und weitere Möglichkeiten kann unserer digitaler Zwilling gaia allen relevanten Akteuren helfen, die Schwierigkeiten der kommunalen Wärmeplanung anzugehen und gemeinsam effiziente und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Die effektive Kundenansprache, eine vorbefüllte einheitliche Datenbasis und kurze Abstimmungswege machen die Plattform zu einem Gamechanger bei der Entwicklung von Energie- und Wärmeplanungen durch mehrere Akteure.

Haben Sie Fragen und wollen gaia kennenlernen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit unserem Team oder melden Sie sich zu unserem Webinar mit unseren Kollegen Daniel Keller und Joachim Schmidiger am 20. Juni an.

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